BAU- UND LEISTUNGSBESCHREIBUNG (Allgemeiner Teil)

  • Stein auf Stein bauen wir Ihr Haus solide und wertbeständig für Generationen.
  • Die Schallschutzmaßnahmen entsprechen DIN 4109 Normalschutz.

  • Es wird ein baureifes, ebenes Baugrundstück vorausgesetzt, es sei dem der Entwurf und die besondere Baubeschreibung geht von anderen Voraussetzungen aus.

  • Für das zu errichtende Gebäude muss ausreichend Platz für die Baustelleneinrichtung (Kran, Material usw.) vorhanden sein. Die Erstellung einer Baustraße ist generell nicht notwendig.

  • Nach der Plandurchsprache oder vor Erstellung der Eingabeplanung wird die Lage, Aufteilung und die gewünschte Raumzuordnung geprüft und festgelegt.

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ALLGEMEINE HINWEISE:

Die Ausführung der Bauleistung erfolgt nach geltenden Normen, den anerkannten Regeln der Bautechnik, unter Beachtung der gesetzlichen und behördlichen Bestimmungen und Vorgaben. Änderungen der Ausführung bzw. Ausstattung bleiben bei gleichwertiger Qualität dem Auftragnehmer vorbehalten. Aufgrund bautechnischer Erfordernisse sind geringe Abweichungen gegenüber den Bauvorlagen möglich.

Alternative Baustoffe werden vom Auftragnehmer entschieden. Zeichnerische Ausdrucksmittel gelten nicht als Baubeschreibung. Bei Angaben von Wohnflächen können sich geringe Differenzen ergeben. Maße für Einrichtungszwecke sind am Gebäude nach den Verputzarbeiten zu nehmen. Die in den Plänen eingezeichneten Einrichtungsgegenstände sind unverbindliche Vorschläge des Architekten. Eingebaut werden die in der Leistungsbeschreibung aufgeführten Einrichtungsgegenstände und Sanitärausstattungen.

Sonderwünsche, Änderungen und Eigenleistungen sind möglich, soweit sie den gesamten Bauablauf nicht behindern und verzögern. Die dadurch entstehenden Mehr- oder Minderkosten werden gesondert ermittelt und verrechnet.

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BAUBETREUUNGS – BAUSTELLENEINRICHTUNG

Nach Vorlage der genehmigten Baupläne findet eine Baudurchsprache und ein Koordinationsgespräch mit Bauherrn und Auftragnehmer statt, welches von einem unserer Bauingenieure oder Techniker durchgeführt wird.

In diesem Gespräch werden

die Planunterlagen gemeinsam nochmalig besprochen und mit einer Unterschrift zur Ausführung freigegeben, die Ausführung im Bereich Technik / Materialeinsatz und Farben (z.B. Änderung der Dachziegel aus Beton in Tondachziegel) festgelegt

In diesem Gespräch werden

die Planunterlagen gemeinsam nochmalig besprochen und mit einer Unterschrift zur Ausführung freigegeben, die Ausführung im Bereich Technik / Materialeinsatz und Farben (z.B. Änderung der Dachziegel aus Beton in Tondachziegel) festgelegt

ERBARBEITEN – HAUSENTWÄSSERUNG

Der Mutterboden wird in der Aufstandsfläche des Hauses zuzügl. allseits ca. 1 m für den Bereich des Arbeitsraumes bis zu einer Stärke von 0,30 m abgetragen und seitlich auf dem Grundstück abgelagert. Die Entwässerung des Hauses wird entsprechend der genehmigten Entwässerungspläne ausgeführt, die Leistung endet Außenkante des Hauses. Die Höhe für die Oberkante der Bodenplatte wird mit dem Bauleiter besprochen und vom Bauherrn bestätigt (genehmigte Planung beachten!).

Der Arbeitsraum wird mit dem am Gelände vorhandenem Aushubmaterial, wenn notwendig, bis zum ursprünglichen Gelände verfüllt und verdichtet. ACHTUNG: Setzungen des Erdreiches in Bereichen, in welchen am Gebäude aufgegraben und verfüllt wurde (Aufgrabungen am Haus, Aufgrabungen für Kanaleinbindungen, Aufgrabungen für die Hausanschlussleitungen der Medien) sind innerhalb der ersten Jahre normal und stellen keinen Mangel dar.

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MAUERWERK

Die Außenwände der Wohngeschosse sowie die Giebelwände und das Kniestockmauerwerk werden ab der Bodenplatte bzw. der Kellergeschossdecke gemauert. Bei Doppel- oder Reihenhäusern werden die aneinandergrenzenden Haustrennwände unter Beachtung des Schallschutzes im Hochbau in einer Stärke von 17,5 cm ausgeführt. Abweichungen davon entnehmen Sie der besonderen Baubeschreibung. Die tragenden Innenwände in den Wohngeschossen werden nach statischen Erfordernissen erstellt.

GESCHOSSDECKEN

Die Geschossdecken werden als Stahlbeton-Massiv- oder Filigrandecken mit Ortbeton ausgeführt. Die Deckenstärke richtet sich nach den statischen Erfordernissen. Balkone oder Deckenüberstände werden entsprechend der DIN-Vorschriften mit thermischer Trennung ausgeführt. Die Untersicht der Decken oder Balkone ist spachtel- bzw. tapezierfähig. Durch diese massive Deckenkonstruktion wird ein maximaler Schallschutz erreicht. Bei Bungalows und Gebäuden mit 2 Vollgeschossen wird generell die Dachkonstruktion als Nagelbinderdach ausgeführt und somit entfällt die oben beschriebene Stahlbetondecke. Für die Decke über dem Obergeschoss wird die Holzkonstruktion des Nagelbinderdaches verwendet, deren Untersicht in Trockenbauweise verkleidet wird. Eine andere Bauausführung findet sich gegebenenfalls in der besonderen Baubeschreibung.

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ABNAHME – ÜBERGABE

Alle Gewerke werden phasenweise durch die DEKRA und unserem Bauleiter abgenommen. Offene Leistungen und Mängel werden protokolliert. Die Grobreinigung des Gebäudes ist selbstverständlich, jedoch ohne Fensterputz. Die Übergabe des Hauses erfolgt besenrein.

GEWÄHRLEISTUNG

Die Gewährleistung für das Bauwerk richtet sich nach § 634a (1)2 BGB 5 Jahre. Die Gewährleistungsfrist beginnt ab dem Zeitpunkt des Einzuges oder der Abnahme. Veränderungen von Gewerken durch den Bauherrn in Material, Ausführung und Güte sowie

Die Gewährleistungspflicht ist auf 2 Jahre beschränkt bei:

  1. elektronischen bzw. elektronisch geregelten Bauteilen (Steuerungen, Dimmer usw.)
  2. Motoren (Umwälzpumpen, Gebläse- und Ölpumpen im Ölbrenner)
  3. Hebeanlagen
  4. Für Verschleißteile (z.B.: elastische Fugen) übernehmen wir 6 Monate Gewährleistung wartungsintensiven Bauteilen (Feinfilter, Ölfilter, Rückstauventile und -klappen)
  5. durch Fehlbedienung beeinflussten beweglichen Teilen (z.B. Schlösser, Verriegelungen, Dichtungen)
  6. Rolladen sowie Rolladengurten und Gurtwicklern
  7. Die Gewährleistungseinschränkung kann durch Wartungsverträge des Bauherrn (z.B. Heizung) verlängert werden.

BAULEISTUNGSVERSICHERUNG

Wir schließen für die gesamte Bauzeit eine Bauleistungsversicherung ab, deren Kosten in unserem Festpreis enthalten sind. Versichert sind unvorhergesehene, eintretende Schäden (z.B. Vandalismus, ungewöhnliche Witterungseinflüsse) bis zur Übergabe des Gebäudes. Diebstahl fest mit dem Gebäude verbundener Bestandteile (z.B. Heizkörper) sowie eingebaute wesentliche Bestandteile von Einrichtungsgegenständen bis zur Übergabe des Gebäudes.

Vor Baubeginn sind von Bauherrn abzuschließen:

– eine Bauherrenhaftpflichtversicherung

– prämienfreie Rohbauversicherung

Werden seitens des Bauherrn Gewerke in Eigenleistung erstellt bzw. fremdvergeben, ist der Abschluß einer Bauleistungsversicherung notwendig. In Fragen eines günstigen Versicherungsschutzes stehen wir Ihnen jederzeit gerne beratend zur Verfügung.

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